Staub- und Emissionsnebel
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NGC2264 der Konusnebel und das Weihnachtsbaumcluster - Dezember 2025
- Datum: Dezember 2025
- Teleskop: Ts Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: 16h 43min, 10h 18min RGB, 6h 25min H-Alpha
- Filter: RGB /, H-Alpha mit Idas NBZ
- Aufnahmeort: Lilienthal
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NGC7645 der Blasennebel - Dezember 2025
- Datum: Dezember 2025
- Teleskop: Ts Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: 16h 40min, 9h RGB, 7h 40min H-Alpha
- Filter: RGB /, H-Alpha mit Idas NBZ
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC1499 der Kalifornianebel - Dezember 2025
- Datum: 23.12.2025
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: ca. 4h
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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Barnard 150 und NGC6946 die Feuerwerksgalaxie - August 2025
- Datum: August 2025
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: ca. 17,5h
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal und Breddorfer Moor
- Genaueres zum Bild: 12h Belichtungszeit aus Lilienthal, 5,5h aus dem Breddorfer Moor
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Der Zirrusnebel - Juli 2025
- Datum: Juli 2025
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: 7h 45min
- Filter: Idas NBZ
- Aufnahmeort: Lilienthal
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NGC6888 der Sichelnebel - Juli 2025
- Datum: Juli 2025
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: 24h
- Filter: Idas NBZ
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Der Crescent Nebel (NGC 6888), auch bekannt als Sichelnebel, ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan. Der Nebel entstand durch die Wechselwirkung der starken Sternwinde des Wolf-Rayet-Sterns WR 136 mit den Überresten von Material, das der Stern in einem früheren Entwicklungsstadium abgestoßen hat. Die vor 120.000–240.000 Jahren abgestoßene Materie hat eine Masse von etwa 5 Sonnenmassen. Diese Wechselwirkungen erzeugen komplexe Stoßfronten und Gasstrukturen. Dabei ist der Stern etwa 600.000-mal heller und etwa 21-mal massereicher als die Sonne. Der Crescent-Nebel befindet sich in etwa 4700 Lichtjahren Entfernung.
Die roten Bereiche des Nebels sind auf Hα-Emissionen von ionisiertem Wasserstoff zurückzuführen, während die bläulichen Strukturen durch doppelt ionisierten Sauerstoff [O-III] erzeugt werden. Diese Farbkombination entsteht durch die Interaktion des massereichen Sterns mit seiner Umgebung und bietet einen Einblick in die letzten Entwicklungsphasen eines Wolf-Rayet-Sterns, bevor er in einer Supernova endet. Dies könnte in einigen hunderttausend Jahren passieren.
Dieser Nebel ist aufgrund seiner recht hohen Helligkeit auch recht gut visuell zu beobachten, vorausgesetzt man benutzt einen Schmalbandfilter. Entdeckt wurde der Nebel 1792 von Herschel. Für die Aufnahme wurde ein Skywatcher Quattro 150p auf einer Skywatcher NEQ6 Montierung verwendet, kombiniert mit einer ZWO ASI 533MC Pro. Es kamen Schmalbandfilter (IDAS NBZ) zum Einsatz, um die Hα- und [OIII]-Emissionen hervorzuheben. Die Belichtungszeit betrug insgesamt 2,5 Stunden. Die Bildbearbeitung wurde in PixInsight durchgeführt, wobei das HOO-Farbschema verwendet wurde. Zur Entfaltung wurde BlurXTerminator verwendet.
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NGC7000 der Nordamerikanebel - April 2025
- Datum: April 2025
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: 5h
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Im Sternbild Schwan, nahe des Sterns Deneb, befinden sich der Nordamerikanebel (NGC 7000) und der Pelikannebel (IC 5070). Visuell getrennt sind die beiden HII-Regionen durch eine Molekülwolke, die Licht blockiert und damit dahinter befindliche Objekte sowie Sterne nicht durchscheinen lässt. Beide Nebelgebiete bilden einen zusammenhängenden ausgedehnten Bereich. Sie befinden sich in einer Entfernung von 2000 bis 3000 Lichtjahren – genaue Angaben sind derzeit nicht verfügbar. NGC 7000 erstreckt sich über 120 x 180 Bogenminuten, bei IC 5070 sind es ca. 60 x 50 Bogenminuten. Trotz ihrer Größe und recht hohen visuellen Helligkeit von 5 mag für NGC 7000 und 7 mag für IC 5070 sind beide nur sehr schwer visuell zu beobachten – große Brennweiten helfen nicht. Der Grund dafür ist die geringe Flächenhelligkeit, die bei beiden nur 14 mag pro Quadrat-Bogenminute beträgt.
Beide Nebel sind Sternentstehungsgebiete und bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff (H2) und kleineren Sauerstoffanteilen (O). Dazu kommen erhebliche Anteile an Staub, der für die Licht-Absorption in den Bereichen der Dunkelwolken ursächlich ist.
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Mosaik des Sternbildes Orion - Winter/Frühling 2024-2025 ->Astrobin!
- Datum: Ende November 2024 - März 2025
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: ca. 40h*
- Filter: RGB /, H-Alpha mit Idas NBZ
- Aufnahmeort: /
- Genaueres zum Bild: Volle Auflösung (154MP) auf Astrobin. 2x4 Mosaik mit je ca. 2h RGB und 2h H-Alpha pro Panel, je nach Mondbedingungen teilweise ein wenig mehr.
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IC1805 der Herznebel - November 2024
- Datum: November 2024
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: ca. 13h, 12h HOO, 1h RGB
- Filter: Idas NBZ, RGB /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC281 der Pacmannebel - Herbst 2024
- Datum: Herbst 2024
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit:
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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IC59 und IC63 Geister der Kassiopeia - Oktober 2024
- Datum: Oktober 2024
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: ca. 17h, 5h RGB, 12h H-Alpha
- Filter: RGB /, H-Alpha mit Idas NBZ
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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Sh2-140 und SH2-150 - September/Oktober 2024
- Datum: September/Oktober 2024
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Touptek ATR2600C
- Belichtungszeit: 33h 5min, 16h 35min RGB, 16h 30min H-Alpha
- Filter: RGB /, H-Alpha mit Idas NBZ
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
In dieser Aufnahme befinden sich SH2-140, SH2-145 und SH2-150 – SH2-140 (rechts), SH2-145 (mittig) und SH2-150 (links) – es sind Emissionsnebel mit Reflexionsnebelanteilen im Sternbild Cepheus. Die Objekte sind im Sharpless-Katalog (SH2) enthalten. Der Sharpless-Katalog ist ein Katalog, der 312 H-II-Regionen auf der Nordhalbkugel enthält. Die zweite und finale Version wurde 1959 von Stewart Sharpless veröffentlicht. Die ersten Objekte des Katalogs liegen – wie z.B. der Lagunennebel (SH2-25) – im Bereich des Milchstraßenzentrums, während die letzten Objekte auf der gegenüberliegenden Seite der Milchstraße liegen, etwa im Orion, wie bspw. auch der Orionnebel (SH2-281).
SH2-140 befindet sich etwa 3000 Lichtjahre entfernt und ist ein Sternentstehungsgebiet. In diesem Nebel befindet sich der Sternhaufen Pismis-Moreno 1, der maßgeblich für das Leuchten des Nebels verantwortlich ist. Rechts oberhalb des Nebels ist zudem noch ein kleiner Reflexionsnebel zu finden. SH2-145 liegt durch eine Dunkelwolke räumlich von SH2-140 getrennt, befindet sich aber ebenfalls in etwa 3000 Lichtjahren Entfernung. Die Region ist deutlich dunkler als SH2-140 und SH2-150 und kam erst durch die Zugabe von Hα-Daten in dieser Aufnahme zur Geltung. SH2-150 ist ebenfalls ein Teil dieses Komplexes und liegt in etwa 2900 Lichtjahren Entfernung. Besonders auffällig ist der Reflexionsnebel an der Spitze des Nebels.
Insgesamt ist das Gebiet sehr lichtschwach und erfordert zur Aufnahme lange Belichtungszeiten. Für diese Aufnahme wurden insgesamt 33h belichtet – jeweils die Hälfte für RGB und die andere Hälfte für Hα. Die beiden Summenbilder wurden zu einer HaRGB-Aufnahme zusammengefügt.
Die Bilder wurden in PixInsight bearbeitet und gestackt und die Hα- und RGB-Daten in Photoshop kombiniert.
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IC5146 der Kokonnebel in HaRGB - August/September 2024
- Datum: August/September 2024
- Teleskop: TS Photoline 80/480 mit TSRED279
- Brennweite: 387mm F/4.8
- Auflösung: ca. 2 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 14h 45min, 8h H-Alpha, 6h 45min RGB
- Filter: H-Alpha mit Idas NBZ, RGB mit Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Der Kokonnebel (IC 5146) ist ein recht vielfältiger Nebel, da dieser emittierende, reflektierende und adsorbierende Bestandteile enthält. Außerdem liegt in dem Nebel ein offener Sternhaufen. Der Nebel liegt in etwa 2500 Lichtjahren Entfernung, verbunden mit der Molekülwolke Barnard 168, die wie ein Schleier am Kokon hängt. Der Nebel wurde 1893 von Edward Barnard entdeckt.
Den Kokon fotografisch abzubilden ist nicht sehr schwer, vorausgesetzt man verfügt über genug Brennweite. Dennoch lohnt es sich mit kleinerer Brennweite diese Region zu fotografieren, um die Molekülwolke abzubilden. Dafür braucht man aber einen recht dunklen Himmel, tiefe Belichtungszeit und ein gewisses Know-how bei der Bildbearbeitung. Dieses Know-how braucht man ebenfalls, wenn man die blauen Reflexionsnebel, die sich um den Kokon verteilen, herausarbeiten möchte. Noch schwieriger, aber auch interessanter wird es, wenn man wie hier die H-II-Wolken im Hintergrund, die sich durch das ganze Sternbild Schwan ziehen, darstellen will. Dafür braucht man einen Schmalbandfilter und eine noch längere Belichtungszeit.
Dementsprechend lang lag die Belichtungszeit bei diesem Bild. In drei Nächten sind insgesamt knapp 15h Belichtungszeit in H-Alpha und RGB zusammengekommen. Es wurde ein TS Photoline 80/480 mit dem TSRED279 in Kombination mit der ZWO ASI 533MC Pro verwendet. Die Bildbearbeitung erfolgte in PixInsight, die Kombination der H-Alpha und RGB-Daten in Photoshop. BlurXTerminator kam für die Entfaltung zum Einsatz.
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NGC6995 Pickerings Dreieck - August 2024
- Datum: August 2024
- Teleskop: Skywatcher Quattro 150p mit Standart Reducer
- Brennweite: 518mm F/3.45
- Auflösung: ca. 1,5 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 4h, 2,5h HOO, 1,5h für Sterne
- Filter: HOO mit Idas NBZ, RGB Sterne mit Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Schleiernebels, eines Überrests einer Supernova im Sternbild Schwan (Cygnus), auch bekannt unter „Pickerings Dreieck". Besonders beeindruckend ist die filigrane Struktur und die kontrastreiche Farbgebung des Nebels, die ihn zu einem der faszinierendsten Objekte am Nachthimmel macht. Der Schleiernebel gehört zu den beliebtesten Zielen in der Astrofotografie, da er mit seiner ausgedehnten Struktur eine große Himmelsregion abdeckt. Der Schleiernebel entstand vor etwa 8.000 Jahren durch die Explosion eines massereichen Sterns und befindet sich in etwa 1500 Lichtjahren Entfernung. Die abgebildeten leuchtenden Filamente bestehen aus ionisierten Gasen, die durch Stoßwellen der Supernova angeregt wurden. Die roten Bereiche repräsentieren Hα-Emissionen, die durch ionisierten Wasserstoff entstehen, während die bläulichen Strukturen durch doppelt ionisierten Sauerstoff [OIII] erzeugt werden.
Dieser Ausschnitt des Schleiernebels wurde mithilfe von Fotoplatten erst 1904 entdeckt. Vorherige Beobachtungen waren aufgrund der niedrigen Flächenhelligkeit nicht möglich. Für diese Aufnahme wurde ein Skywatcher Quattro 150p verwendet, montiert auf einer Skywatcher NEQ6. Als Kamera kam eine ZWO ASI 533MC Pro zum Einsatz. Die Bilddaten umfassen etwa 2,5 Stunden Belichtungszeit mit einem IDAS NBZ-Filter, der die Hα- und [OIII]-Emissionen betont, sowie zusätzlich eine Stunde mit einem UV/IR-Cut-Filter für die Erfassung von RGB-Sternen. Die Nachbearbeitung erfolgte in PixInsight, wobei das Bild im HOO-Farbschema mit RGB-Sternen kombiniert wurde. Für die Entfaltung wurde BlurXTerminator verwendet.
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WR 134 - Sommer 2024
- Datum: Sommer 2024
- Teleskop: Skywatcher Quattro 150p mit Standart Reducer
- Brennweite: 518mm F/3.45
- Auflösung: ca. 1,5 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 14h 40min, 13h 40min HOO, 1h RGB für Sterne
- Filter: Idas NBZ für HOO, RGB mit Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Im Bild sieht man den Wolf-Rayet Stern 134, umgeben von einer blauen [OIII]-Hülle, das heißt, es handelt sich um angeregten, leuchtenden Sauerstoff. Der Stern selber ist in der Mitte der Hülle zu finden. Direkt links daneben befindet sich ein weiterer Wolf-Rayet Stern, WR135. Beide Sterne haben einen Abstand von etwa 1 Grad zueinander, liegen aber mit etwa 6000 Lichtjahren in etwa gleicher Entfernung von der Erde.
Wolf-Rayet Sterne sind sehr massereiche Sterne, die am Ende ihrer Lebenszeit große Mengen ihrer Masse abgestoßen haben, ihre eigene Strahlung ionisiert dieses Gas und regt es zum Leuchten an. Hier ist das charakteristische blau-grüne Leuchten des Sauerstoffs zu sehen.
WR134 liegt im Sternbild Schwan und ist deswegen besonders gut im Sommer und Herbst zu fotografieren. Für die rein visuelle Beobachtung ist das Objekt zu dunkel. Um den gesamten Ring abzubilden, wurden über 14h Belichtungszeit mit einem Duo-Schmalbandfilter benötigt.
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NGC6888 der Sichelnebel - April 2024
- Datum: April 2024
- Teleskop: Skywatcher Quattro 150p mit Standart Reducer
- Brennweite: 518mm F/3.45
- Auflösung: ca. 1,5 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 2h 40min
- Filter: Idas NBZ
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Der Crescent Nebel (NGC 6888), auch bekannt als Sichelnebel, ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan. Der Nebel entstand durch die Wechselwirkung der starken Sternwinde des Wolf-Rayet-Sterns WR 136 mit den Überresten von Material, das der Stern in einem früheren Entwicklungsstadium abgestoßen hat. Die vor 120.000–240.000 Jahren abgestoßene Materie hat eine Masse von etwa 5 Sonnenmassen. Diese Wechselwirkungen erzeugen komplexe Stoßfronten und Gasstrukturen. Dabei ist der Stern etwa 600.000-mal heller und etwa 21-mal massereicher als die Sonne. Der Crescent-Nebel befindet sich in etwa 4700 Lichtjahren Entfernung.
Die roten Bereiche des Nebels sind auf Hα-Emissionen von ionisiertem Wasserstoff zurückzuführen, während die bläulichen Strukturen durch doppelt ionisierten Sauerstoff [O-III] erzeugt werden. Diese Farbkombination entsteht durch die Interaktion des massereichen Sterns mit seiner Umgebung und bietet einen Einblick in die letzten Entwicklungsphasen eines Wolf-Rayet-Sterns, bevor er in einer Supernova endet. Dies könnte in einigen hunderttausend Jahren passieren.
Dieser Nebel ist aufgrund seiner recht hohen Helligkeit auch recht gut visuell zu beobachten, vorausgesetzt man benutzt einen Schmalbandfilter. Entdeckt wurde der Nebel 1792 von Herschel. Für die Aufnahme wurde ein Skywatcher Quattro 150p auf einer Skywatcher NEQ6 Montierung verwendet, kombiniert mit einer ZWO ASI 533MC Pro. Es kamen Schmalbandfilter (IDAS NBZ) zum Einsatz, um die Hα- und [OIII]-Emissionen hervorzuheben. Die Belichtungszeit betrug insgesamt 2,5 Stunden. Die Bildbearbeitung wurde in PixInsight durchgeführt, wobei das HOO-Farbschema verwendet wurde. Zur Entfaltung wurde BlurXTerminator verwendet.
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M42 der Orionnebel - Weihnachten 2022
- Datum: Weihnachten 2022
- Teleskop: Skywatcher Quattro 150p mit Standart Reducer
- Brennweite: 518mm F/3.45
- Auflösung: ca. 1,5 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 6h
- Filter: Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Der Orionnebel ist vermutlich der bekannteste Nebel am Nachthimmel. Er liegt in ca. 1350 Lichtjahren Entfernung und hat eine ungefähre Winkelausdehnung von 60 Bogenminuten. Im späten Herbst bis in den frühen Frühling kann man das Sternbild Orion im Süden erkennen und damit auch das Schwert des Orions, wo sich der Orionnebel befindet. Man kann dieses leuchtende Nebelgebiet sogar unter recht starker Lichtverschmutzung mit bloßem Auge erkennen. Beobachtet man den Nebel mit einem Fernglas tritt die neblige Struktur schon deutlicher hervor. Mit einem Teleskop werden Strukturen erkennbar, die feine Filamente erkennen lassen. Teleskope aller Größen sind dabei einsetzbar.
Aufgrund der enormen Helligkeit ist der Orionnebel eins der am meisten fotografierten Himmelsobjekte für Amateure. Auch mit kleinen Optiken und kurzen Belichtungszeiten lassen sich so schon viele Details abbilden. Im Gesamten Bildfeld sind unterschiedliche Nebelarten zu erkennen, wie z.B. HII-Nebel, Dunkelnebel und Reflexionsnebel. Um die Dunkelnebel abzubilden, werden allerdings schon recht lange Belichtungszeiten benötigt.
Durch seinen extremen Dynamikumfang wird das Zentrum des Orionnebels auf Fotografien sehr schnell überbelichtet – es brennt aus, wie wir das nennen. Dafür werden oft so genannte HDRs erstellt, wobei sehr kurze Belichtungszeiten verwendet werden, um ausschließlich den Kern aufzunehmen. Diese Technik habe ich hier auch verwendet. Ebenfalls kamen neue KI-Unterstützte Techniken von Russel Croman zum Einsatz, wie der neue BlurXTerminator und NoiseXTerminator. Die Bearbeitung erfolgte mit Pixinsight und Photoshop. Insgesamt wurden 240 x 90s und 120 x 10s belichtet.
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IC1795 der Fischkopfnebel - Herbst 2022
- Datum: Herbst 2022
- Teleskop: Skywatcher Quattro 150p mit Standart Reducer
- Brennweite: 518mm F/3.45
- Auflösung: ca. 1,5 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: ?
- Filter: Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC7023 der Irisnebel - August 2022
- Datum: August 2022
- Teleskop: Skywatcher Quattro 150p mit Standart Reducer
- Brennweite: 518mm F/3.45
- Auflösung: ca. 1,5 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 8h 22min
- Filter: Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Der Irisnebel ist ein Reflektionsnebel im Sternbild Kepheus mit der Katalognummer NGC 7023. Der blaue Reflektionsnebel ist von einem großen Dunkelnebel - Komplex umgeben, in dieser Aufnahme kann man einen Teil dieses Komplexes sehr gut erkennen. Der Reflektionsnebel liegt in einer Entfernung von 1850 Lichtjahren von uns entfernt und hat eine Winkelausdehnung von 10' × 8', wobei das Bldfeld der gesamten Aufnahme in etwa 1,25 Grad beträgt. Das Zentrum ist mit etwa 7 mag recht hell. Dieser zentrale Bereich ist mit etwas höheren Brennweiten sehr leicht aufzunehmen. Der Dunkelnebel - Komplex dagegen benötigt viele Stunden Belichtungszeit - und das unter dunklem Himmel mit einem “schnellen“ Öffnungsverhältnis.
Schmalbandige Filterung ergibt an diesem Objekt keinen Sinn, man verliert wichtige Bild - Signale und die Sternenfarben werden verfälscht; wobei man sagen kann, dass der Dunkelnebel die Sternenfarben auch “verfälscht”. Dies ist aber den Eigenschaften und der Dichte des Staubes geschuldet. Deswegen erscheinen viele Sterne eher gelblich oder sogar rötlich. Wenn man die Aufnahme sehr stark sättigt, kann man das gut beobachten. Dieses Foto hat etwa eine Auflösung von 1,5 arcsec/pixel. Aufgenommen wurde mit einem 6”-Newton, reduziert auf 518mm Brennweite bei einem Öffnungsverhältnis von 1/3,45.
Zum Einsatz kam einer Zwo Asi 533mc pro Farbkamera. Es wurde mit einem TS UV/IR Cut gefiltert. Aufgenommen wurde in Lilienthal, Moorhausen; also einem noch relativ guten Vorstadthimmel. Die Aufnahme ist kurz nach Ende der so genannten “Weißen Nächte” Anfang August entstanden. Über zwei Nächte hinweg sind 8 Stunden und 22 Minuten Belichtungszeit, bei kurzer Einzelbelichtungszeit (60s pro Einzelbild), zusammen gekommen.
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Der Propellernebel in HaRGB - August 2022
- Datum: August 2022
- Teleskop: Skywatcher Quattro 150p mit Standart Reducer
- Brennweite: 518mm F/3.45
- Auflösung: ca. 1,5 Bogensekunden/px
- Montierung: Skywatcher NEQ6
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: ?
- Filter: Optlong L-eXtreme, Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Rautendorf und Lilienthal
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IC1318 der Schmetterlingsnebel - August 2022
- Datum: August 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit TSRED279
- Brennweite: 350mm F/4.8
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 12h
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Borgata, Italien
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2x2 Mosaik von NGC7000 dem Nordamerikanebel - Juli 2022
- Datum: Juli 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit TSRED279
- Brennweite: 350mm F/4.8
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 12h insgesamt, 3h pro Panel
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Im Sternbild Schwan, nahe des Sterns Deneb, befinden sich der Nordamerikanebel (NGC 7000) und der Pelikannebel (IC 5070). Visuell getrennt sind die beiden HII-Regionen durch eine Molekülwolke, die Licht blockiert und damit dahinter befindliche Objekte sowie Sterne nicht durchscheinen lässt. Beide Nebelgebiete bilden einen zusammenhängenden ausgedehnten Bereich. Sie befinden sich in einer Entfernung von 2000 bis 3000 Lichtjahren – genaue Angaben sind derzeit nicht verfügbar. NGC 7000 erstreckt sich über 120 x 180 Bogenminuten, bei IC 5070 sind es ca. 60 x 50 Bogenminuten. Trotz ihrer Größe und recht hohen visuellen Helligkeit von 5 mag für NGC 7000 und 7 mag für IC 5070 sind beide nur sehr schwer visuell zu beobachten – große Brennweiten helfen nicht. Der Grund dafür ist die geringe Flächenhelligkeit, die bei beiden nur 14 mag pro Quadrat-Bogenminute beträgt.
Beide Nebel sind Sternentstehungsgebiete und bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff (H2) und kleineren Sauerstoffanteilen (O). Dazu kommen erhebliche Anteile an Staub, der für die Licht-Absorption in den Bereichen der Dunkelwolken ursächlich ist.
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NGC 6992 der Fledermausnebel - Juli 2022
- Datum: Juli 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit TSRED279
- Brennweite: 350mm F/4.8
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 1h
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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IC5070 der Pelikannebel - Mai 2022
- Datum: Mai 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 3h
- Filter: Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC 6888 der Sichelnebel - Mai 2022 (?)
- Datum: Mai 2022 (?)
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 2h 40min, 2h HOO, 40min RGB Sterne
- Filter: Optolong L-eXtreme, Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Der Crescent Nebel (NGC 6888), auch bekannt als Sichelnebel, ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan. Der Nebel entstand durch die Wechselwirkung der starken Sternwinde des Wolf-Rayet-Sterns WR 136 mit den Überresten von Material, das der Stern in einem früheren Entwicklungsstadium abgestoßen hat. Die vor 120.000–240.000 Jahren abgestoßene Materie hat eine Masse von etwa 5 Sonnenmassen. Diese Wechselwirkungen erzeugen komplexe Stoßfronten und Gasstrukturen. Dabei ist der Stern etwa 600.000-mal heller und etwa 21-mal massereicher als die Sonne. Der Crescent-Nebel befindet sich in etwa 4700 Lichtjahren Entfernung.
Die roten Bereiche des Nebels sind auf Hα-Emissionen von ionisiertem Wasserstoff zurückzuführen, während die bläulichen Strukturen durch doppelt ionisierten Sauerstoff [O-III] erzeugt werden. Diese Farbkombination entsteht durch die Interaktion des massereichen Sterns mit seiner Umgebung und bietet einen Einblick in die letzten Entwicklungsphasen eines Wolf-Rayet-Sterns, bevor er in einer Supernova endet. Dies könnte in einigen hunderttausend Jahren passieren.
Dieser Nebel ist aufgrund seiner recht hohen Helligkeit auch recht gut visuell zu beobachten, vorausgesetzt man benutzt einen Schmalbandfilter. Entdeckt wurde der Nebel 1792 von Herschel. Für die Aufnahme wurde ein Skywatcher Quattro 150p auf einer Skywatcher NEQ6 Montierung verwendet, kombiniert mit einer ZWO ASI 533MC Pro. Es kamen Schmalbandfilter (IDAS NBZ) zum Einsatz, um die Hα- und [OIII]-Emissionen hervorzuheben. Die Belichtungszeit betrug insgesamt 2,5 Stunden. Die Bildbearbeitung wurde in PixInsight durchgeführt, wobei das HOO-Farbschema verwendet wurde. Zur Entfaltung wurde BlurXTerminator verwendet.
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NGC 7822 - Frühjahr 2022 - Kollaboration
- Datum: Frühjahr 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener, Meade 70/350
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: 2x Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 32h gesamt, 14h von mir, 18h von Nick
- Filter: 2x Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: /
- Genaueres zum Bild: Kollaboration mit Nick @intensified.astro auf Instagram
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IC405 und IC410 der Flammende Stern und der Kaulquappennebel - März 2022
- Datum: März 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 13h gesamt, 6h für IC405, 7h für IC410
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: Mosaik aus 2 Panelen.
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M78 - Februar/März 2022
- Datum: Februar/März 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 16h 54min
- Filter: Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC2244 der Rossettennebel - Februar 2022
- Datum: Februar 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 6h
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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M42 der Orionnebel in Falschfarben - Februar 2022
- Datum: Februar 2022
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Zwo Asi 533mc Pro
- Belichtungszeit: 2h
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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IC434 der Pferdekopfnebel - Dezember 2021
- Datum: Dezember 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: ca. 8h, ca. 4h RGB, 4h H-Alpha
- Filter: Uv/IR-Cut für RGB, H-Alpha mit Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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M42 der Orionnebel - Dezember 2021
- Datum: Dezember 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 1h
- Filter: Uv/IR-Cut
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC7000 der Nordamerikanebel in Falschfarben - November 2021
- Datum: November 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 1h 55min
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Im Sternbild Schwan, nahe des Sterns Deneb, befinden sich der Nordamerikanebel (NGC 7000) und der Pelikannebel (IC 5070). Visuell getrennt sind die beiden HII-Regionen durch eine Molekülwolke, die Licht blockiert und damit dahinter befindliche Objekte sowie Sterne nicht durchscheinen lässt. Beide Nebelgebiete bilden einen zusammenhängenden ausgedehnten Bereich. Sie befinden sich in einer Entfernung von 2000 bis 3000 Lichtjahren – genaue Angaben sind derzeit nicht verfügbar. NGC 7000 erstreckt sich über 120 x 180 Bogenminuten, bei IC 5070 sind es ca. 60 x 50 Bogenminuten. Trotz ihrer Größe und recht hohen visuellen Helligkeit von 5 mag für NGC 7000 und 7 mag für IC 5070 sind beide nur sehr schwer visuell zu beobachten – große Brennweiten helfen nicht. Der Grund dafür ist die geringe Flächenhelligkeit, die bei beiden nur 14 mag pro Quadrat-Bogenminute beträgt.
Beide Nebel sind Sternentstehungsgebiete und bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff (H2) und kleineren Sauerstoffanteilen (O). Dazu kommen erhebliche Anteile an Staub, der für die Licht-Absorption in den Bereichen der Dunkelwolken ursächlich ist.
n einer RGB Farbaufnahme, ohne speziellen Filter und ohne spezielle Bearbeitungstechnik würden die leuchtenden Nebel tief rot, in der für angeregten Wasserstoff typischen Farbe, erscheinen. Diese Aufnahme wurde durch einen speziellen Duo-Schmalbandfilter, den Optolong L-eXtreme, gemacht und speziell bearbeitet. Der H-alpha-Anteil wurde Rot zugewiesen, eine 65% H-alpha-/35% [OIII]-Mischung Grün zugewiesen und der reine [OIII]- Anteil Blau zugewiesen. Bei dieser Vorgehensweise erscheinen die Farben fernab der Realität und sollen dem typischen Erscheinungsbild der Hubbelpalette nahekommen. Durch weitere Bearbeitungsschritte wurden die Farben noch einmal verstärkt.
Das Ende eines Jahres bedeutet auch das Ende der Beobachtung dieser Objekte, denn im Winter sind diese Regionen nur knapp über dem Nord-Horizont zu finden. Ab dem Spätfrühling sind Beobachtung und Fotografie, dieser durchaus anfängerfreundlichen Objekte, wieder möglich. Schon nach geringer Belichtungszeit werden die Nebel sichtbar, selbst ohne eine speziell modifizierte Kamera, ohne Montierung und ohne Teleskop. Kleine Brennweiten, wie sie handelsübliche Fotoobjektive bieten, bringen bereits Einzelheiten hervor.
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IC1848 der Seelennebel - Oktober 2021
- Datum: Oktober 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 2h 30min
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC281 der Pacmannebel - September 2021
- Datum: September 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 1h 40min
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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IC1805 der Herznebel - September 2021
- Datum: September 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 10h 20min
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC6888 der Sichelnebel - August 2021
- Datum: August 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 2h 30min
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Der Crescent Nebel (NGC 6888), auch bekannt als Sichelnebel, ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan. Der Nebel entstand durch die Wechselwirkung der starken Sternwinde des Wolf-Rayet-Sterns WR 136 mit den Überresten von Material, das der Stern in einem früheren Entwicklungsstadium abgestoßen hat. Die vor 120.000–240.000 Jahren abgestoßene Materie hat eine Masse von etwa 5 Sonnenmassen. Diese Wechselwirkungen erzeugen komplexe Stoßfronten und Gasstrukturen. Dabei ist der Stern etwa 600.000-mal heller und etwa 21-mal massereicher als die Sonne. Der Crescent-Nebel befindet sich in etwa 4700 Lichtjahren Entfernung.
Die roten Bereiche des Nebels sind auf Hα-Emissionen von ionisiertem Wasserstoff zurückzuführen, während die bläulichen Strukturen durch doppelt ionisierten Sauerstoff [O-III] erzeugt werden. Diese Farbkombination entsteht durch die Interaktion des massereichen Sterns mit seiner Umgebung und bietet einen Einblick in die letzten Entwicklungsphasen eines Wolf-Rayet-Sterns, bevor er in einer Supernova endet. Dies könnte in einigen hunderttausend Jahren passieren.
Dieser Nebel ist aufgrund seiner recht hohen Helligkeit auch recht gut visuell zu beobachten, vorausgesetzt man benutzt einen Schmalbandfilter. Entdeckt wurde der Nebel 1792 von Herschel. Für die Aufnahme wurde ein Skywatcher Quattro 150p auf einer Skywatcher NEQ6 Montierung verwendet, kombiniert mit einer ZWO ASI 533MC Pro. Es kamen Schmalbandfilter (IDAS NBZ) zum Einsatz, um die Hα- und [OIII]-Emissionen hervorzuheben. Die Belichtungszeit betrug insgesamt 2,5 Stunden. Die Bildbearbeitung wurde in PixInsight durchgeführt, wobei das HOO-Farbschema verwendet wurde. Zur Entfaltung wurde BlurXTerminator verwendet.
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Der Schwan in HOO - August 2021
- Datum: August 2021
- Teleskop: Nikon Nikkor 50mm F/1.8 @F/5
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung:
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 4h 35min
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Sebnitz, Sachsen
- Genaueres zum Bild: /
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Der Zirrusnebel - August 2021
- Datum: August 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 1h 20min
- Filter: Optolong L-eXtreme
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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IC1318 der Schmetterlingsnebel - August 2021
- Datum: August 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 2h 30min
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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M16 und M17 der Adlernebel und Omeganebel - August 2021
- Datum: August 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 55min
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC7000 der Nordamerikanebel - August 2021
- Datum: August 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 1h 16min
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Im Sternbild Schwan, nahe des Sterns Deneb, befinden sich der Nordamerikanebel (NGC 7000) und der Pelikannebel (IC 5070). Visuell getrennt sind die beiden HII-Regionen durch eine Molekülwolke, die Licht blockiert und damit dahinter befindliche Objekte sowie Sterne nicht durchscheinen lässt. Beide Nebelgebiete bilden einen zusammenhängenden ausgedehnten Bereich. Sie befinden sich in einer Entfernung von 2000 bis 3000 Lichtjahren – genaue Angaben sind derzeit nicht verfügbar. NGC 7000 erstreckt sich über 120 x 180 Bogenminuten, bei IC 5070 sind es ca. 60 x 50 Bogenminuten. Trotz ihrer Größe und recht hohen visuellen Helligkeit von 5 mag für NGC 7000 und 7 mag für IC 5070 sind beide nur sehr schwer visuell zu beobachten – große Brennweiten helfen nicht. Der Grund dafür ist die geringe Flächenhelligkeit, die bei beiden nur 14 mag pro Quadrat-Bogenminute beträgt.
Beide Nebel sind Sternentstehungsgebiete und bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff (H2) und kleineren Sauerstoffanteilen (O). Dazu kommen erhebliche Anteile an Staub, der für die Licht-Absorption in den Bereichen der Dunkelwolken ursächlich ist.
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NGC7000 mein erstes "richtiges" Bild mit einem Teleskop - Juli 2021
- Datum: Juli 2021
- Teleskop: Skywatcher Evostar 72ED mit Flattener
- Brennweite: 420mm F/6
- Auflösung:
- Montierung: Skywatcher Az-Gti im Eq-Modus
- Kamera: Nikon D3500 Modifiziert (Vollspektrum)
- Belichtungszeit: 1h 36min
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild:
Im Sternbild Schwan, nahe des Sterns Deneb, befinden sich der Nordamerikanebel (NGC 7000) und der Pelikannebel (IC 5070). Visuell getrennt sind die beiden HII-Regionen durch eine Molekülwolke, die Licht blockiert und damit dahinter befindliche Objekte sowie Sterne nicht durchscheinen lässt. Beide Nebelgebiete bilden einen zusammenhängenden ausgedehnten Bereich. Sie befinden sich in einer Entfernung von 2000 bis 3000 Lichtjahren – genaue Angaben sind derzeit nicht verfügbar. NGC 7000 erstreckt sich über 120 x 180 Bogenminuten, bei IC 5070 sind es ca. 60 x 50 Bogenminuten. Trotz ihrer Größe und recht hohen visuellen Helligkeit von 5 mag für NGC 7000 und 7 mag für IC 5070 sind beide nur sehr schwer visuell zu beobachten – große Brennweiten helfen nicht. Der Grund dafür ist die geringe Flächenhelligkeit, die bei beiden nur 14 mag pro Quadrat-Bogenminute beträgt.
Beide Nebel sind Sternentstehungsgebiete und bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff (H2) und kleineren Sauerstoffanteilen (O). Dazu kommen erhebliche Anteile an Staub, der für die Licht-Absorption in den Bereichen der Dunkelwolken ursächlich ist.
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IC1805 der Herznebel Untracked - April 2021
- Datum: April 2021
- Teleskop: Nikon Nikkor 50mm F/1.8
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung:
- Kamera: Nikon Z50
- Belichtungszeit: ca. 1h
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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M42 der Orionnebel Untracked - März 2021
- Datum: März 2021
- Teleskop: Sigma 70-200 F/2.8 DSLR Objektiv
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung: Ohne
- Kamera: Nikon D3500 Unmodifiziert
- Belichtungszeit: 1h 7min
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC2244 der Rossettennebel Untracked - Februar 2021
- Datum: Februar 2021
- Teleskop: Sigma 70-200 F/2.8 DSLR Objektiv
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung: Ohne
- Kamera: Nikon D3500
- Belichtungszeit: ?
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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NGC1499 der Kalifornianebel Untracked - Februar 2021
- Datum: Februar 2021
- Teleskop: Sigma 70-200 F/2.8 DSLR Objektiv
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung: Ohne
- Kamera: Nikon D3500 Unmodifiziert
- Belichtungszeit: ?
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /
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Orion Untracked - Februar 2021
- Datum: Februar 2021
- Teleskop: Sigma 70-200 F/2.8 DSLR Objektiv
- Brennweite:
- Auflösung:
- Montierung: Ohne
- Kamera: Nikon D3500
- Belichtungszeit: ?
- Filter: /
- Aufnahmeort: Lilienthal
- Genaueres zum Bild: /